Sonne in Maßen ist gut für dein Gemüt und deinen Vitamin-D-Haushalt. Aber zu viel Sonne ist nicht gut für die Haut. Um Sonnenbrand und Hautalterung vorzubeugen, ist Sonnenschutz also sehr wichtig. Aber welchen Sonnenschutzfaktor sollte man wählen? Und was kann man bei verbrannter Haut tun? Hier erfährst du mehr.
Dr Leenarts über Sonnenbrand
Kurz gesagt
- Verwende Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) 30 oder höher und sei vorsichtig bei Sonnenschutzsprays.
- Trage an sonnigen Tagen alle zwei bis drei Stunden Sonnenschutzmittel auf und vermeide die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.
- Auch die reflektierte Sonnenstrahlung kann dazu führen, dass man sich unter dem Sonnenschirm verbrennt.
- Schütze die Kinder beim Spielen am Strand mit einer Kopfbedeckung und UV-fester Kleidung vor Sonnenbrand. Decke den Kinderwagen nicht mit einem wasseranziehenden (hydrophilen) Tuch ab.
- Leidest du infolge der Sonneneinstrahlung unter gespannter, trockener Haut, teils auch an den Beinen ? Ein Aftersun-Produkt, z. B. die Dr Leenarts Aftersun-Lotion, verleiht deiner Haut sofort die nötige Erholung.
Tipps zum Sonnenschutz
- Im Sommer solltest du dich und deine Kinder bereits am Morgen eincremen. Zum Beispiel, beim Anziehen. So hast du sofort die Gewissheit, dass deine Kinder in der Schule gut vor der Sonne geschützt sind. Wenn du sie direkt vor dem Anziehen eincremst, kannst du schwierige Stellen wie die Ränder der Kleidung leichter erreichen. Lies mehr über die fünf vergessenen Stellen beim Eincremen.
- An einem sonnigen Tag an den Strand gehen? Dann creme deine Kinder auch schon zu Hause ein. Das kann eine Menge Ärger ersparen. Denn wenn deine Kinder am Strand sind, wollen sie nur eines: spielen!
- Verwende jeden Tag eine Tagescreme mit LSF, auch im Winter. So ist dein Gesicht jeden Tag gegen die ersten Sonnenstrahlen geschützt. Und du beugst auch der Hautalterung vor.
- Verwende kein wasseranziehendes (hydrophiles) Tuch als Schattenspender für Kinderwagen oder Autositz. Untersuchungen ergaben, dass dies die Temperatur stark erhöht, was zu Überhitzung führen kann.
- Habe stets eine kleine Tube Sonnenschutzmittel zur Hand (Handtasche). So kannst du auf dem Spielplatz oder auf der Terrasse nicht von der Sonne überrascht werden.
- Pflege deine Haut nach einem Tag in der Sonne. Leider bietet kein Sonnenschutzmittel einen hundertprozentigen Schutz vor UV-Strahlen und kein Aftersun-Produkt kann Sonnenschäden ungeschehen machen. Aber ein gutes Aftersun-Produkt kann die Haut mit aufbauenden Inhaltsstoffen versorgen. Dr Leenarts Aftersun enthält Antioxidantien, wie Niacinamide, Vitamin C und E und ist frei von Parfüm. Deine Haut wird so nach einem Tag in der Sonne bestens versorgt.
- Bei einem Sonnenbrand ist die Haut oft etwas trockener. Deshalb kann ein lauwarmes Bad mit Badeöl nach einem Tag in der Sonne sehr angenehm sein. Mein Bade- und Duschöl pflegt die Haut intensiv.
„Es wird viel gesagt und geschrieben über Sonnenschutzmittel und die möglichen Gefahren. Nicht alles jedoch sind wissenschaftlich belegte Theorien. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man durch unzureichendes Eincremen Hautkrebs bekommen kann. Das Wichtigste ist also, dass man sich mit einem Sonnenschutzmittel eincremt, das man gut verträgt!“
Marjolein Leenarts, Dermatologin
Häufige Fragen zum Sonnenschutz
Ja! Bei einem Aufenthalt in den Bergen sollte man sich sogar besonders gut eincremen. In den Bergen ist die Sonne besonders intensiv. Zudem reflektiert der Schnee das Sonnenlicht. Deshalb musst du beim Wintersport wiederholt Sonnenschutzmittel auftragen.
Unter einem Sonnenschirm bist du nicht ‚sicher’. Sand und Wasser reflektieren das Sonnenlicht. Wasser ist sogar für UV-Licht durchlässig. Ein Sonnenschirm blockt etwa die Hälfte der UV-Strahlen und bietet somit keinen ausreichenden Sonnenschutz. Der Rest der Strahlung gelangt trotzdem auf die Haut, z. B. durch reflektierte Strahlen usw. Also, creme dich auch unter dem Sonnenschirm ein, wenn du Hautverbrennungen vermeiden willst!
Eigentlich ist alles eine Frage des gesunden Menschenverstands. Die meisten Menschen in unseren Breiten haben einen hellen Hauttyp, der unserem Klima angepasst ist: In unseren Sommern gibt es manchmal nur wenige echte Sonnentage. Neben dem Sommerreiseziel mit Sonnengarantie und dem Last-Minute-Winterreiseziel sich noch unter die Sonnenbank zu legen, ist einfach zu viel des Guten. Unser Hauttyp ist dafür einfach nicht gemacht. Und das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, steigt durch die Sonnenbank erheblich.
Ein gutes Sonnenschutzmittel hat einen LSF von mindestens 30. Verwende idealerweise ein Sonnenschutzmittel ohne Parfüm oder Inhaltsstoffe, auf die du allergisch reagieren könntest.
Es wird viel gesagt und geschrieben über Sonnenschutzmittel und die möglichen Gefahren. Nicht alles jedoch sind wissenschaftlich belegte Theorien. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man durch unzureichendes Eincremen Hautkrebs bekommen kann. Das Wichtigste ist also, dass du ein gut verträgliches Sonnenschutzmittel verwendest.
Du hast einen Sonnenbrand und jetzt…? Wahrscheinlich wünschst du dir nichts sehnlicher, als diesen schmerzhaften Sonnenbrand so schnell wie möglich loszuwerden. Da eignet sich ein kühlendes Aftersun-Produkt besonders gut. Da sonnenverbrannte Haut oft etwas trockener ist, kann auch ein lauwarmes Bad mit Badeöl angenehm sein. Mein Badeöl pflegt die Haut intensiv.
Bei einem schweren Sonnenbrand ist es manchmal erforderlich, Schmerzmittel einzunehmen und entzündungshemmende Cremes (Kortikosteroid-Creme) auf ärztliche Verschreibung hin aufzutragen.
Wenn du nach einem Tag in der Sonne unter Hautausschlag und Juckreiz leidest, kannst du natürlich eine Sonnenallergie haben. Du kannst aber auch allergisch gegen Sonnenschutzmittel sein. Einige Cremes enthalten Duft- oder Konservierungsstoffe, auf die du allergisch reagieren kannst.
Mit dem ROAT-Test kannst du herausfinden, ob deine allergische Reaktion auf einen Sonnenbrand zurückzuführen ist. Oder versuche es mit einem anderen Sonnenschutzmittel. Aber höre in keinem Falle auf, Sonnencreme zu benutzen.
Kalter Joghurt, kalte Gurken… Klingt kühlend, aber tatsächlich bewirkt Joghurt auf verbrannter Haut nicht viel mehr als kalte Umschläge. Zur Linderung bei einem Sonnenbrand muss man also nicht unbedingt in den Supermarkt gehen, sondern kann genauso gut ein nasses Geschirrtuch als kalte Kompresse verwenden.





