Hautallergie

Erwachsene Haut
Hautallergie
Marjolein Leenarts
Marjolein Leenarts, Dermatologin

Man kann eine Creme jahrelang ohne Probleme verwenden und dann plötzlich eine allergische Reaktion dagegen entwickeln. Man spricht dann von einer Hautallergie (oder Kontaktallergie, allergisches Kontaktekzem oder kurz von einem Kontaktekzem). Das ist natürlich bedauerlich, denn es geht um deine Lieblingscreme. Von der gilt es nun, Abschied zu nehmen. Ich erkläre dir hier, was eine Hautallergie ist, wie man sie erkennt und was man bei einer allergischen Hautreaktion tun kann.

Dr Leenarts über Hautallergien

Was ist eine Hautallergie?

  • Eine Hautallergie (oder Kontaktallergie, kontaktallergisches Ekzem oder kurz Kontaktekzem) ist eine Hauterkrankung, bei der die Haut allergisch reagiert, zum Beispiel auf bestimmte Inhaltsstoffe in kosmetischen Produkten.
  • Jeder vierte erwachsene Europäer ist von einer Hautallergie betroffen.
  • Parfüm (Duftstoffe) und bestimmte Konservierungsstoffe in Kosmetika sind nachweislich dafür verantwortlich.
  • Eine allergische Hautreaktion ist an einem Ausschlag mit Rötung, Juckreiz, Schwellungen bzw. Bläschen zu erkennen.
  • Für eine gute Hautpflege solltest du vorzugsweise neutrale Produkte verwenden, bei denen die Gefahr der Entwicklung einer Hautallergie minimal ist.

 

Verlauf und Beschwerden

Wie entwickelt sich eine Hautallergie? Ich verwende immer das Beispiel eines Eimers: Jedes Mal, wenn du mit einem bestimmten Wirkstoff in Kontakt kommst, füllt sich dieser Eimer etwas weiter. Und irgendwann ist er voll – dann ist man allergisch gegen diesen Inhaltsstoff. Das gilt für das ganze Leben.

Manche Leute haben einen sehr großen Eimer, sie können wirklich alle Arten von Produkten und Inhaltsstoffen ohne Probleme verwenden. Andere haben einen winzigen Eimer, sie können bereits in der Kindheit eine Allergie entwickeln. Wie groß dein Eimer ist, weißt du nicht im Voraus. Und genau das macht eine Hautallergie so lästig – man kann sie bekommen, ohne dass man es bemerkt. Du hast zum Beispiel jahrzehntelang deine bevorzugte Tagescreme ohne Probleme benutzt, aber von heute auf morgen verträgst du sie nicht mehr.

Wenn man einmal gegen einen bestimmten Stoff allergisch ist, wird man diese Allergie nie wieder los. Du wirst künftig also immer allergisch auf diesen Inhaltsstoff reagieren. Jedes Mal, wenn deine Haut damit in Berührung kommt, kehren die Symptome zurück.

Formen der Hautallergien

Eine Hautallergie wird auch als allergisches Kontaktekzem bezeichnet. Im Gegensatz zum gewöhnlichen atopischen Ekzem ist das Kontaktekzem jedoch nicht erblich: Es entsteht, weil die Haut wiederholt mit einer bestimmten Substanz in Kontakt kommt.

Neben dem allergischen Kontaktekzem gibt es auch das irritative Kontaktekzem. Dabei handelt es sich um eine Form des Ekzems, die infolge einer Reizung durch eine bestimmte Substanz (z. B. Terpentin), aber auch durch häufiges Waschen der Hände mit Wasser und Seife verursacht wird.

Im Übrigen kann unsere Haut auf alles Mögliche reagieren. Das gilt nicht nur für allergische Stoffe in Kosmetika, sondern auch für Lebensmittel, Medikamente, Kälte, Hitze oder Druck. Es kommt dann zu einer allergischen Reaktion, wobei die Ursache jedoch woanders liegt. Diese Form einer allergischen Hautreaktion wird als Urtikaria bezeichnet. In diesem Fall erscheinen sofort (oder innerhalb einer Stunde) rote Flecken auf der Haut, die innerhalb von 24 Stunden verschwinden.

Welche Inhaltsstoffe lösen eine allergische Reaktion aus?

Die Hautallergie ist eine Hauterkrankung, die bereits Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen war. Dermatologen wissen daher, dass Parfüm- bzw. Duft- sowie bestimmte Konservierungsstoffe am meisten zu allergischen Reaktionen in Kosmetika beitragen. Aber auch bestimmte UV-Filter oder Wollalkohole können eine Reaktion hervorrufen. Wir nennen diese Inhaltsstoffe auch Allergene.

Eine Hautallergie kann aber auch durch andere Stoffe verursacht werden, die NICHT in Hautprodukten enthalten sind. Zum Beispiel durch:

  • Metalle (manche Personen sind allergisch gegen das Nickel in ihren Ringen)
  • Inhaltsstoffe in Handschuhen oder Stützstrümpfen (Gummi in Reinigungshandschuhen kann Reizungen verursachen)
  • Inhaltsstoffe von Nagellack

 

Erkennen von Hautallergien

Eine Hautallergie ist an einem Ausschlag mit Rötung, Juckreiz, Schwellungen bzw. Bläschen zu erkennen. Von den Symptomen her sieht eine Hautallergie genauso aus wie ein Ekzem. Die Symptome treten etwa drei Tage nach dem Kontakt mit einer allergischen Substanz auf. Das Erkennen ist recht schwierig, denn trockene Gesichtshaut muss nicht immer eine Hautallergie sein.

Der Ausschlag tritt auch nicht unbedingt an der Stelle auf, an der du das Produkt aufgetragen hast. Wenn du zum Beispiel ein Ekzem um die Augen hast, solltest du unbedingt zunächst an eine Kontaktallergie denken. Die Haut dort ist nämlich so dünn, dass sie besonders empfindlich auf allergische Stoffe reagiert. Bei Menschen mit einer Nagellackallergie tritt manchmal als einziges Symptom ein Ausschlag um die Augen auf. Das liegt daran, dass du dein Gesicht mehrmals am Tag unbewusst mit den Händen berührst.

Wie lange dauert eine allergische Hautreaktion?

Wie lange eine allergische Hautreaktion anhält, ist sehr unterschiedlich. In jedem Fall bleibt die Reaktion natürlich bestehen, wenn du weiterhin mit dem auslösenden Inhaltsstoff in Kontakt kommst. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, wird der Ausschlag langsam abklingen. Je nach Schwere der Reaktion kann dieser Zeitraum Tage bis Wochen betragen.

Behandlung

Was ist im Falle einer allergischen Hautreaktion zu tun? Es ist wichtig, herauszufinden, welche Substanz die allergische Reaktion hervorruft. Bei einem plötzlichen Ausbruch von Ekzemen oder Hautausschlag wird der Schuldige meist unter den neuesten Beauty-Produkten gesucht. Doch leider ist es bei Hautallergien in der Regel nicht so einfach; es ist oft schwierig festzustellen, woher eine Allergie kommt. Schließlich kann man über Nacht allergisch gegen die tolle Creme werden, die man seit Jahren benutzt…

Inhaltsstoffe in Kosmetika, auf die viele Menschen reagieren, sind Duftstoffe und Konservierungsmittel. Aber auch das Nickel in einem Ring, der Gummi in einem Handschuh oder andere Arbeitsmaterialien können die Ursache sein. Bei einer allergischen Reaktion an den Händen (Handekzem) ist es daher wichtig, seine Gewohnheiten zu überprüfen: Wäschst du dir vielleicht häufig die Hände, trägst du Ringe, Gummihandschuhe beim Putzen oder verwendest du eine bestimmte Handcreme? Es kann durchaus sein, dass einer dieser Faktoren den Ausschlag verursacht.

Hautallergietest

Wenn du vermutest, dass dein Ausschlag auf eine Allergie gegen eine Creme zurückzuführen ist, kann ein Allergietest Klarheit verschaffen. Mit einem solchen Test lässt sich feststellen, ob die Hautallergie durch einen bestimmten Inhaltsstoff verursacht wird.

Eine solche Allergie lässt sich nicht mit einem Bluttest testen, doch es gibt eine andere Lösung. Dabei kommt der so genannte ‚Klebetest’ zum Einsatz. Der geht so: Mehr als 30 Stoffe (die europäischen Standteststoffe) und eventuell eigene Produkte werden mit einem Pflaster auf den Rücken geklebt. Zwei Tage später werden die Pflaster vom Rücken entfernt und mit einem Marker wird jede Substanz markiert, so dass genau ersichtlich ist, wo welche Substanz angeklebt war. Drei bis vier Tage nach dem Aufkleben wird der Test ausgelesen, um festzustellen, wo eine allergische Reaktion aufgetreten ist. Wenn dann eine Reaktion sichtbar wird, beginnt die eigentliche Denk- und Spürarbeit: Denn nicht immer ist die gefundene Allergie auch die Ursache der Beschwerden.

Eine Hautallergie mit dem ROAT-Test selbst testen 

Der von mir zuvor beschriebene Klebetest wird von einem Dermatologen durchgeführt. Du kannst einer Hautallergie aber auch selbst mit einem Heimtest nachgehen: dem Repeated Open Application Test (ROAT-Test). Bei diesem Test trägst du wiederholt ein kosmetisches Mittel auf die Haut knapp unterhalb der Ellenbogenfalte auf. Dies wiederholst du vierzehn Tage lang zweimal täglich. 

Wenn du weißt, gegen welchen Inhaltsstoff du allergisch bist, überprüfe die Liste mit den Inhaltsstoffen der von dir verwendeten Kosmetika. Ist der Stoff darin enthalten? Dann ist es besser, auf dieses Produkt ganz zu verzichten.

Vorbeugung gegen Hautallergien?

Eine Hautallergie zu verhindern, ist nie ganz möglich. Schließlich weißt du nicht, gegen welchen Inhaltsstoff du eine Allergie entwickelst. Und es gibt viele Inhaltsstoffe: vielleicht Millionen!

Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, verwende vorzugsweise neutrale Hautpflegeprodukte ohne Reizstoffe. Dies sind Produkte, die keine reizenden Inhaltsstoffe enthalten, d. h. Hautpflegemittel ohne Parfüm-, Duft- und Farbstoffe sowie bestimmte Konservierungsmittel. Eine neutrale Gesichts-, Körper- und Handcreme bzw. einen solchen Lippenbalsam kannst du so oft verwenden, wie du möchtest. Und da sie keine reizenden Inhaltsstoffe enthalten, sind sie auch für die empfindlichste Haut und für Jung und Alt geeignet.

Natürlich kannst du mit neutralen Hautpflegemitteln eine Hautallergie nicht ausschließen, doch du minimierst den Kontakt deiner Haut mit den Hauptverursachern wie beispielsweise Parfüm. So minimierst du das Risiko, eine Allergie zu entwickeln.

Hautallergien bei Kindern

Wie sieht es bei Kindern aus? Da sich eine Allergie stets erst aufbaut, sind Kontaktallergien bei Kindern weniger häufig. Aber sie existieren definitiv! Und dabei können sie während ihrer Kindheit unbemerkt eine Allergie aufbauen.

Es ist daher wichtig, nicht zu viele Hautpflegeprodukte zu verwenden. Aber dafür musst du standhaft bleiben. Glaubt man den Kosmetikfirmen in den sozialen Medien oder im Fernsehen, so scheint es normal zu sein, das Kind täglich einzuseifen, ihm die Haare zu waschen und es mit Körperlotion einzureiben – wie eine Art Mini-Spa. Da junge Eltern überall Gratisproben erhalten, kommen Neugeborene in den ersten Lebenswochen durchschnittlich mit bis zu acht verschiedenen Hautpflegeprodukten in Berührung. Das sind insgesamt mindestens 48 (!) Inhaltsstoffe.

Babyhaut

Überprüfe deine Hautpflegeprodukte stets kritisch, denn es ist weder gut noch notwendig, dass die Haut des Babys mit so vielen verschiedenen Inhaltsstoffen in Kontakt kommt. Im Verhältnis zu seinem Körpergewicht hat ein Baby eine vergleichsweise große Hautoberfläche. Auch die Durchlässigkeit seiner Haut ist höher. Potenziell schädliche Stoffe können daher leichter über die Haut in den Körper gelangen.

Ein Grund mehr, die Produkte, die du für dein Baby verwendest, sehr kritisch zu betrachten. Wenn dein Kind normale Haut hat, ist weniger mehr!

Kind mit einem Ekzem oder trockener Haut

Doch wenn dein Kind ein Ekzem oder extrem trockene Haut hat, solltest du seine Haut einfetten. Dies ist notwendig, um die Hautbarriere wiederherzustellen. Aber Achtung: Da gerade diese Kinder oft mit fetthaltigen Pflegeprodukten und medizinischen Salben eingecremt werden, ist es besonders wichtig, für diese Kinder neutrale Hautprodukte zu verwenden, die möglichst wenig Stoffe enthalten, gegen die sie später Allergien entwickeln können. Versuche daher, Hautprodukte mit allergischen Stoffen so weit wie möglich zu vermeiden.

Welche Hautprodukte?

Als Dermatologin würde ich jedem empfehlen, Parfüm zu meiden – egal, ob man eine Hautallergie hat oder nicht. Leider ist Parfüm in vielen Hautprodukten enthalten; wenn du nicht aufpasst, bringst du deine Haut den ganzen Tag mit Parfüm in Kontakt. Man stelle sich vor: Viele Menschen duschen morgens mit einem belebenden Duschgel, verwenden ein frisches Deodorant und reiben sich anschließend von Kopf bis Fuß mit einer luxuriös duftenden Körperlotion und Gesichtscreme ein. Ich will damit sagen: Ein ‚schöner Duft’ steckt in fast allem. Es gibt sogar Baby Wundschutzcremes mit Duftstoffen… Das ist doch nicht nötig, oder?

Und ob ein Duft natürlich oder synthetisch ist? In Bezug auf Allergien macht das keinen Unterschied. Gegen ätherische Öle zum Beispiel sind viele Menschen allergisch!

Natürliche oder hypoallergene Hautprodukte?

Man sollte meinen, dass eine ‚natürliche’ Hautpflege oder eine ‚hypoallergene’ Creme eine vernünftige Entscheidung ist. Doch leider sind dies keine Garanten für ein ‚sicheres’ Produkt; denn diese Angaben sagen nichts über das Risiko einer allergischen Reaktion aus. So stellen Dermatologen immer häufiger allergische Reaktionen gegen derartige natürliche Inhaltsstoffe fest. Vor allem Duftstoffe sind berüchtigte Übeltäter. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass jede zehnte Person eine Parfümallergie entwickelt.

Übrigens, du fragst dich vielleicht, wie ‚natürlich’ etwas sein kann, das in einer Creme enthalten ist… Denn bevor etwas aus der ‚Natur’ in die Tube gelangt, gehen ihm sehr viele industrielle Prozesse und Verarbeitungsschritte voraus. Kann man eine solche Creme noch als ‚natürlich’ bezeichnen?

Tipps für Hautallergie

  • Beurteile ein Produkt hauptsächlich anhand der Liste seiner Inhaltsstoffe. Ein hoher Preis? Er sagt nichts darüber aus, wie das Produkt wirkt; gute Hautprodukte müssen nicht teuer sein. Selbst Angaben wie ‚natürlich’ und ‚hypoallergen’ sagen nichts über die Qualität eines Hautprodukts aus.
  • Als Dermatologin finde ich, dass Hautprodukte keine Stoffe enthalten sollten, gegen die man später eine Allergie entwickeln kann. Dieser Überlegung folgend habe ich meine eigene Hautpflegeserie entwickelt. Meine Produkte enthalten selbstverständlich keine Parfüms, Duftstoffe oder bestimmte Konservierungsmittel, die häufig allergische Reaktionen hervorrufen. Aufgrund der sorgfältigen Auswahl der Inhaltsstoffe ist die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion sehr gering.

  • Verzichte auf Parfüm in der Hautpflege. Du möchtest dennoch gut riechen? Dann hole dir den feinen Duft aus einem Parfümflakon und nicht aus einer Creme. Noch besser ist es, wenn du das Parfüm auf das Haar oder die Kleidung sprühst und nicht direkt auf die Haut. Dort bleibt es lange haften!
  • (Kontaktallergische) Ekzeme können sich deutlich verbessern oder sogar ganz verschwinden, wenn du bestimmte Inhaltsstoffe meidest.

„Ich rate meinen Patienten immer: Wenn es gut riecht, ist ein Duftstoff darin. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen chemischen oder einen natürlichen Duftstoff handelt.“

Marjolein Leenarts, dermatologin

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Häufige Fragen zur Hautallergie

Wie erkenne ich, ob ein Produkt Parfüm enthält?

Parfüm zu vermeiden, ist manchmal gar nicht so einfach: Auch, wenn es nicht immer auf der Liste der Inhaltsstoffe steht – es ist trotzdem darin enthalten. Dann steht da nicht ‚Parfüm’, sondern zum Beispiel Geraniol, Linalool oder Citronellol. So gibt es bis zu 26 (!) Duftstoffe, die nicht unter den Oberbegriff ‚Parfüm’ fallen, sondern separat auf dem Etikett aufgeführt werden müssen.

Ich rate meinen Patienten immer: Wenn etwas gut riecht, ist ein Duftstoff darin enthalten. Riecht ein Produkt also gut? Dann enthält es Parfüm. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen chemischen oder einen natürlichen Duftstoff handelt.“

Wie pflege ich überempfindliche Haut?

Überempfindliche Haut reagiert schnell und heftig auf bestimmte Inhaltsstoffe. Möglicherweise bist du allergisch gegen einen Inhaltsstoff, der in vielen Hautpflegeprodukten enthalten ist. Du kannst zu Hause selbst einen ROAT-Test machen, um herauszufinden, welches Produkt der Übeltäter ist. Es gelingt dir nicht, es selbst herauszufinden? Dann kann ein Dermatologe bei dir Allergietests durchführen.

Wenn du überempfindliche Haut hast, solltest du sowieso neutrale Produkte verwenden.

Kann meine Hautallergie auf ein Waschmittel zurückzuführen sein?

Theoretisch ist das durchaus möglich. Meiner Erfahrung nach kommt dies jedoch nicht sehr oft vor. Allerdings ist das Waschmittel oft das erste, was bei einem Hautausschlag gewechselt wird… Viel wichtiger ist allerdings, darauf zu achten, was du selbst direkt auf deine Haut aufträgst.

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