Es gibt viele Missverständnisse über den Sonnenschutz. Viele denken, dass man sich im Frühling keinen Sonnenbrand holen kann. Nichts ist falscher als diese Behauptung…
Vor allem, da die Haut im Winter normalerweise nicht viel Sonne abbekommt, reagiert sie sehr empfindlich auf die ersten Sonnenstrahlen! Achte also darauf, dass du keinen Sonnenbrand bekommst, gewöhne deine Haut allmählich an die Sonne und trage zwischen 12 und 15 Uhr besonders viel Sonnenschutzmittel auf.
Sonnenstärke an einem wolkenlosen Frühlingstag
Die Sonnenstärke ist das Maß dafür, wie viel UV-Strahlung die Erde erreicht. Dies wird auch häufig als UV-Index bezeichnet. Die Bewölkung beeinflusst auf jeden Fall die Sonnenstärke. Die Sonnenstärke hingegen ist nicht von der Höhe der Temperatur abhängig. Bedenke, dass die Sonne an diesen ersten schönen Frühlingstagen bei wolkenfreiem Himmel sehr stark sein kann!
Ganz einfach im Park
Letztes Jahr habe ich eine Umfrage zum Kenntnisstand von Eltern über Sonnenbrand durchgeführt. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass die meisten Befragten bzw. deren Kinder sich einen Sonnenbrand in unseren Breiten zugezogen haben. Und bemerkenswerterweise passiert es bei vielen Kindern schlicht auf dem Spielplatz. So nimmt man die Sonnencreme stets mit an den Strand, nicht jedoch zum Besuch des Vergnügungsparks, auf den Spielplatz oder fürs Fahrradfahren.
Hautkrebsrisiko
Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko von Hautkrebs. Die Haut ‚merkt sich’ zudem, wie viel Sonne sie im Laufe des Lebens abbekommen hat. Je mehr, desto größer ist das Risiko, später im Leben an Hautkrebs zu erkranken.
Achte also auf eine gute Hautpflege, und nimm immer eine Tube Sonnencreme mit!